Heizanforderungen in dieser Branche
In Kessel- und Energiesystemen arbeiten Heizelemente mit hoher Leistung im Dauerbetrieb. Bei der Auslegung stehen daher drei Punkte im Vordergrund: niedrige Flächenbelastung gegen Verkalkung, mehrstufiger Schutz gegen Trockenlauf und einfache Wartung. Flanschheizkörper lassen sich als Einheit ausbauen und verkürzen so die Wartungszeit deutlich.
Typische Heizaufgaben
- Elektrische Beheizung industrieller Warmwasser- und Dampfkessel
- Beheizung des Wärmeträgeröls in Thermalölanlagen
- Temperaturhaltung in Lagertanks
- Frostschutz für Leitungen und Armaturen im Freien
Welches Heizelement – und warum?
- Flanschheizkörper und Wärmetauscherheizungen — Die Mehrelement-Tauchgruppe wird als Einheit ausgebaut; bei hohen Leistungen verkürzt das die Wartungszeit.
- Einschraubheizkörper für Kessel und Tanks — Wird mit Einschraub- oder Muffenmontage zur Wassererwärmung in Kesseln und Lagertanks eingesetzt.
- Rohrheizkörper — Wird nach Zeichnung gebogen und an das Kesselinnere sowie an Wärmetauscher mit Sondergeometrie angepasst.
- Explosionsgeschützte Heizer (Ex) — Wird in Anlagen mit brennbaren Medien oder explosionsgefährdeter Atmosphäre in ATEX-konformer Ausführung eingesetzt.
- Selbstregelndes Heizkabel — Sorgt an Leitungen und Ventilen für Frostschutz, indem es seine Leistung selbst anpasst.
- Thermostate und Temperaturregler — Regel- und Sicherheitsthermostate sowie die PID-Regelung bilden die Grundlage der Kesselsicherheit.
Unsere Produkte für diese Branche
Worauf zu achten ist
Bei Kesselanwendungen wird die Flächenbelastung nach dem beheizten Medium festgelegt: In Wasser setzt die Verkalkung die Grenze, in Öl die Verkokung und Zersetzung. Der Mantelwerkstoff wird nach Wasserchemie und Temperatur gewählt. Flanschgröße und Druckstufe müssen zum vorhandenen Kesselanschluss passen. Auf der Regelungsseite sind zusätzlich zum Regelthermostat ein Sicherheitsthermostat mit manueller Rückstellung und ein Niveauschutz einzusetzen; bei hohen Leistungen ist eine stufenweise Zuschaltung zu planen.
- In Anlagen mit hartem Wasser verzögert eine Auslegung mit niedriger Flächenbelastung kalkbedingte Ausfälle.
- Regelthermostat und Sicherheitsthermostat mit manueller Rückstellung sollten gemeinsam eingesetzt werden.
- Bei der Ölbeheizung darf die Grenze von 3 W/cm² nicht überschritten werden.
- Bei hohen Leistungen verringert eine stufenweise Zuschaltung die plötzliche Netzbelastung.
Sonderanfertigung und Angebotsablauf
Wenn Sie den Heizer eines bestehenden Kessels erneuern, genügen für das Angebot Flanschgröße, Elementlänge, Leistung, Spannung und Schaltplan; die alte Gruppe kann auch als Muster dienen. Bei Neukonstruktionen erfolgt die Leistungsberechnung über Tankvolumen, Medium und Zieltemperatur. Maßliste und technische Spezifikation werden Ihnen schriftlich zur Freigabe vorgelegt; die Fertigung beginnt nach dieser Freigabe.
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Lassen Sie uns gemeinsam die richtige Lösung für Ihr Projekt festlegen
Kontaktieren Sie uns, um das passende Heizelement und die passende industrielle Heizlösung für Ihr Projekt festzulegen. Unser technisches Team steht bereit, Ihnen die optimale Lösung anzubieten.







